Anna Andréjewna. Hör doch, Ossip, was für Augen gefallen deinem Herrn am besten? ...

Márja Antónowna. Ach, Ossipchen, was für ein liebes Näschen dein Herr hat!

Polizeimeister. So schweigt doch schon, laßt mich doch endlich! ... (Zu Ossip). Jetzt sag mal, Freund: worauf achtet dein Herr am meisten, will sagen, was behagt ihm auf der Reise am meisten?

Ossip. Genau besehn, alles was kommt. Am meisten aber liebt er’s, wenn man ihn schön aufnimmt und gehörig verpflegt.

Polizeimeister. So so?

Ossip. Ja so. Und sehn Sie, ich bin doch nur ’n Leibeigner, aber er paßt auch auf, daß ich’s gut kriege. Freilich. Wir kommen wohin: „Na, Ossip, gut bewirtet worden?“ „Schlecht, Hochwohlgeboren!“ „Sieh mal, der miserable Wirt. Du“, meint er, „erinnere mich dran, wenn wir heim kommen“. „Ah“, denk ich bei mir, (mit einer Handbewegung) „laß ihn laufen! Ich bin ’n friedlicher Mensch!“

Polizeimeister. Schön, schön, sehr vernünftig, was du da sagst. Eben gab ich dir was für Tee, da nimm noch was für Zwieback.

Ossip. Zu gnädig, Hochwohlgeboren! (Steckt das Geld ein.) Da trink ich mal auf Ihre Gesundheit.

Anna Andréjewna. Komm her, lieber Ossip, nimm auch von mir das.

Márja Antónowna. Ach Ossipchen, gib deinem Herrn für mich einen Kuß! (Aus dem Nebenzimmer hört man ein leichtes Husten Chlestakóffs.)