Schulinspektor (schwebt in völliger Ratlosigkeit, was er sagen soll).
Chlestakóff. Nein, frei heraus, Brünette oder Blondinen?
Schulinspektor. Ich wage keine Ansicht ...
Chlestakóff. Nein, nein, keine Ausrede! Ich will unbedingt Ihren Geschmack kennen lernen!
Schulinspektor. Dann würde ich mir ergebenst zu bemerken gestatten ... (Beiseite.) Ich weiß ja selber nicht was; alles dreht sich mir im Kopfe herum.
Chlestakóff. Aha! Sie wollen es nicht sagen! Gewiß hat’s Ihnen so eine kleine Brünette angetan! Hab’ ich recht?
Schulinspektor (schweigt).
Chlestakóff. Ja, ja, Sie erröten, sehen Sie wohl! Warum gestehn Sie’s denn nicht?
Schulinspektor. Meine Befangenheit, Ew. Wohl... Hochwohl... Exzell... (Beiseite.) Läßt mich doch richtig die verdammte Zunge im Stich!
Chlestakóff. Befangenheit! In der Tat, ich habe in meinen Augen so ein gewisses Etwas, das befangen macht. Wenigstens weiß ich genau, daß kein Weib ihm zu widerstehen vermag. Nicht wahr?