11. Stengel zur Blütezeit noch mit den Keimblätt. und nur wenigen großen, eif. od. lanzettl. Grundblätt., die nach dem Grunde zu am breitesten sind; unt. Stengelblätt. eif.-lanzettl., spitz. 8. 9. Sand. Strandweid., kurzgrasige Wiesen, gesellig. Nord- u. Mitteldeutschl. bis Bayern.
Baltischer E., G. báltica Murbeck
— Grundst. Blätt. spatelig, nach der Spitze zu am breitesten, abgerundet stumpf, mit bräunlich häutigen Resten vorjähriger Blätt. untermischt. 8. 9. Wiesen, Triften, fast nur im Gebirge
Feld-E., G. campéstris L.
Findet sich in einer Sommerform mit stumpfen, mittl. Stengelblätt. und 3–5 Stengelgliedern, die viel länger als die Blätt. sind [G. suécica Murbeck] und einer Herbstform mit spitzen, mittl. Stengelblätt. und 4–11 kurzen Stengelgliedern, die fast kürzer als die Blätt. sind [G. germánica Froelich nicht Willd.].
12. Kelch ganz od. wenigstens am Rande, am Mittelnerven und an den Kanten der Röhre flaumhaarig, seine Zipfel mit scharf zugespitzten Buchten zusammenstoßend, 3eckig, lang zugespitzt, länger als die Kelchröhre, die Ränder an der Röhre als grüne, geflügelte Kanten herablaufend; Blkr. 25–45 mm lang, violett. 6–9. Triften, Wiesen, Hügel (Thüringen, Sachsen, Bayern).
Rauher E., G. áspera Hegetschweiler
Die Sommerform (G. nórica A. und J. Kerner) hat 3–5 lange Stengelglieder und stumpfe mittl. Blätt., die Herbstform (G. sturmiána A. und J. Kerner) 5–14 kurze Stengelglieder und spitze mittl. und obere Stengelblätt.
— Kelch ganz kahl