— Blkr. kleiner, purpurrot; Oberlippe kaum gezähnelt; Blätt. lanzettl. od. längl.-lanzettl., jederseits mit 4–8 Zähnen, zuweilen linealisch-lanzettl., jederseits mit 1–4 seichten Zähnen (G. angustifólia Ehrhart). 7–10. Unter der Saat, meist häufig, die Varietät nur im mittl. und südl. Gebiet

Acker-H., G. ládanum L.

3. Stengel überall mit weichen, angedrückten Haaren, die unter den Knoten zuweilen mit steiferen, abstehenden untermischt sind; Blkr. lebhaft purpurn, mit weißer, oben bräunlicher Röhre, die die Kelchzähne weit überragt. 6–9. Äcker, lichte Waldstellen, Dorfstraßen, besonders im östl. und südl. Gebiet

Weicher H., G. pubéscens Kerner

— Stengel besonders unter den Knoten mit steifen, abstehenden Haaren, die selten mit vereinzelten weicheren untermischt sind, sonst meist ziemlich kahl (wenigstens unten)

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4. Blkrröhre doppelt so lang als der Kelch; Blkr. hellgelb, mit violett, weiß und dunkelgelb gefleckter Unterlippe, 3–4 cm lang. 6–10. Äcker, Schutt, Wälder, zerstr., besonders in Norddeutschl. (G. versícolor Curtis)

Bunter H., G. speciósa Miller

— Blkrröhre höchstens so lang als der Kelch; Blkr. bis 15 mm lang, rötl. oder weiß, mit oft gelb gefleckter Unterlippe. 6–10. Wegränder, Zäune, Gebüsch, häufig. (Ändert ab: Mittelzipfel der Blkrunterlippe länger als breit, ausgerandet od. 2spalt., später am Rande umgerollt = G. bífida Boenninghausen. So an schatt. Orten)