Zwerg-A., E. mínima Jacquin

Verwandt ist E. tatrae Wettstein: Pfl. meist kräftiger und derber; Blätt. groß, breit, beiders. 3–5zähnig; obere Blätt. kurz aber deutl. gestielt. Riesengebirge.

— Reife Kapsel den Kelch kaum überragend, meist kürzer; Blätt. spitz, jederseits mit 4–5 spitzen Zähnen; Deckblätt. abstehend od. zurückgebogen; Kelch weißborstig; Blkr. weiß, blaugestreift, selten ganz bläulich; Stengel ästig. 7–10. Stellenweise, besonders östl. der Elbe

Kurzer A., E. curta Fries

Hierzu als frühblühende Form: E. coerúlea Tausch, mit einfachem oder wenig ästigem Stengel, entfernten, stumpfen, grasgrünen Blätt. und meist hell-rötlich-violetter Blkr.

10. (1.) Blkr. goldgelb, bärtig gewimpert, mit kurzer, weiter Röhre; Stbbeutel kahl, frei. 7–9. Sonnige Hügel, zerstr., im östl. Gebiet fehlend. (Odontítes lútea Rchb.)

Gelber A., E. lútea L.

— Blkr. rosa, selten weiß; Stbbeutel an der Spitze durch Zotten verbunden

Roter A., E. serótina Rchb.

3 Unterarten: a) litorális Fr. Stengel einfach, selten oben kurzästig; Stengelglieder gestreckt, länger als die Blätt.; zwischen dem obersten Astpaar und dem endständig. Bltnstande kein Blattpaar; Deckblätt. so lang od. länger als die Bltn; 6. 4. Strandwiesen, auch bei Saarbrücken und in der Rheinprovinz; b) verna Bell., Stengel ästig; Äste kurz, aufrecht; Stengelglieder etwa so lang wie die aus breiterem Grunde verschmälerten Blätt.; zwischen dem obersten Astpaar kein oder höchstens 1 Blattpaar; Deckblätt. länger als die Bltn. 6–8. Äcker; c) serótina Lam.; Stengel reichästig; Äste bogig abstehend; Stengelglieder zahlreich, kürzer als die lanzettl., am Grunde verschmälerten Blätt.; meist 2–3 Blattpaare zwischen dem obersten Astpaare und dem endst. Bltnstande; Deckblätt. kürzer als die Bltn. 8–10. Auf unkultiviertem Boden.