— Blattscheiden nicht od. in gerade Fasern aufgelöst

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2. Äußere Bltnspelze zugespitzt oder kurz stachelspitzig; Blätt. grasgrün; unt. Blattscheiden kurzzottig. 6. 7. Trockene Grasplätze, nicht selten

Kamm-Sch., K. cristáta Persoon

Kommt in 2 Unterarten vor: a) Ährchen 2–5blütig, ca. 6 mm lang; Rispe dicht, schmal zylindrisch, zuweilen sehr robust, stark gelappt, mit 3–4 cm langen abstehend. Ästen (K. pyramidáta Persoon); Blattspreite meist flach, am Rande gewimpert; unt. Blattscheiden schwach behaart (K. ciliáta Kerner); b) Ährchen 2blütig, 3–5 mm lang; Rispe sehr schmal, am Grunde meist unterbrochen, ihre Äste dünn, Blattspreite schmal, meist rinnig zusammengefaltet bis fast rundl. eingerollt; Blattscheiden mehr oder weniger weichhaarig (K. grácilis Persoon).

— Äußere Bltnspelze abgerundet stumpfl. oder an der ausgerandeten Spitze kurz stachelspitzig; Blätt. graugrün; Blattscheiden kahl (nur die abgestorbenen unt. sehr kurzhaarig). 6. 7. Sandboden, Kiefernwälder, weniger verbreitet

Graugrünes Sch., K. glauca DC.

Kommt ebenfalls in 2 Unterarten vor: a) Pfl. stark graugrün, dicht rasig, hoch; Blätt. lang, meist flach, zuweilen mit gefalteten untermischt, niemals eingerollt; äußere Bltnspelze immer stumpf (K. glauca DC. — im engeren Sinne); b) Pfl. trübgrün, lockerrasig, niedriger (zuweilen nur 10–20 cm hoch); grundst. Blätt. zahlreich, schmal, eingerollt, kurz (3–5 cm), starr, kahl, oft gekrümmt; äußere Bltnspelze bisweilen stachelspitzig (K. arenária Dumortier). So auf den ostfriesischen Inseln und etwas abweichend bei Ahrensch unweit Cuxhaven. Auf der Insel Röm die var. címbrica Aschrs. u. Gr., die sich von K. glauca nur durch geringere Größe und die weißlichen Ährchen unterscheidet.

34. Catabrósa P. B., Quellgras. III.

Stehende Gewässer, quellige Orte, zerstr. 7. 8.