Fig. 12.
5. Nach der Beschaffenheit des Randes heißt das Blatt: ganzrandig, wenn es ohne jeden Einschnitt ist (Flieder); gesägt, wenn die spitzen Sägezähne in spitzem Winkel zusammenstoßen (Fig. [14a], Rose); doppelt gesägt, wenn große u. kleine Sägezähne abwechseln (Fig. 14b, Hagebuche); schrotsägeförmig, wenn die meist nach unt. gekehrt. Sägezähne wiederum fein gesägt sind (Fig. [12], Löwenzahn); gezähnt, wenn die spitzen Zähne in einem stumpfen Winkel zusammenstoßen oder durch einen sanften Bogen verbunden sind (Fig. [14c], kleine Brennnessel); gekerbt, wenn die abgerundeten Ausschnitte in einem Winkel zusammenstoßen (Fig. [14d], Veilchen); geschweift, mit welligen, sehr seichten Einschnitten (Fig. [14e], Gänsefußarten); buchtig, wenn Ausschnitte und Einbuchtungen abgerundet sind (Fig. [13], Eiche).
Fig. 13.
Fig. 14.