- 1880. Aetheria elliptica, Lam. Annales du Mus. vol. X, p. 401, pl. 29 und pl. 31, Fig. 1.
- 1825. " " Lam., Blainville, Man. Malacol. p. 543, pl. 70 bis Fig. 2.
- " " Lam., Sowerby, Conch. Icon. Fig. 1a, 1b.
- 1880. " " Lam., Smith[27] P. Z. S. p. 352.
- 1881. " " Lam., Crosse[29] J. de Conch. p. 136.
- 1881. " " Lam., Crosse[30] J. de Conch. p. 295.
- 1882. " " Lam., Smith[66] p. 381.
Smith schreibt in seiner jüngsten Abhandlung[66] p. 381: »In addition to the above species Mr. Gordon also obtained the Aetheria elliptica from the Nile and the Ripon Falls. This species was found at the southern part of Lake Victoria by the late Bishop Hannington« und stellt damit das Vorkommen dieser interessanten »Süsswasserauster« auch im Victoria-See fest. 3 Exemplare, welche Dr. Baumann von dort gebracht hat, bestätigen diese Angabe. Sie messen 8-9 cm in der Länge und 6-7 cm in der Höhe. Innen an der Perlmutterschicht bemerkt man zahlreiche, oft geplatzte Blasen. Die Muskeleindrücke und der Mantelrand sind ziemlich deutlich, die ersteren aber nicht tief.
[[←]] III. Ueber die Fauna des Manyara-Sees.
Aus dem von Dr. Baumann entdeckten Manyara-See, der im südlichen Theil des grossen ostafrikanischen Grabens, westlich vom Kilimanjaro gelegen ist, liegen 5 Arten vor. Dieselben sind echte Süsswasserformen und ihr Vorkommen in dem stark salzigen Wasserbecken ist daher sehr auffallend. Einen Schluss auf die Herkunft der Manyara-Fauna aber, welcher für die Graben-Theorie interessant gewesen wäre, lässt das vorliegende Material nicht zu. Die hier gefundene Ampullaria ovata Oliv. z. B. ist eine im Nil- und Nilquellgebiet weitverbreitete Art, findet sich aber auch im Tanganyika-See; das Gleiche gilt von der Planorbis sudanicus v. Martens, welche im Manyara-See nur etwas grösser wird (var. magna s. unten).
Lanistes affinis Smith, zu der ich die Manyara-Form als Varietät stelle, ist ausserdem auch in den Landschaften südlich vom Victoria-See, in Unyamwesi verbreitet und kommt auch im Nyassa-See vor.
Von den 2 Paludina-Arten schliesslich, welche Dr. Baumann gefunden hat, ist die kleinere eine vermuthlich neue, für den See charakteristische Art. Die grössere lässt, wiewohl sie mit einer im Kagera-Nilquellgebiet vorkommenden auffallend ähnlich gestaltet ist, keinen sicheren Schluss auf die Provenienz zu, weil sie als Varietät einer sehr weit verbreiteten Art, der Paludina unicolor Oliv. oder wenigstens als sehr nahe mit dieser verwandt angesehen werden muss.
Ueber die hier im Voraus genannten 5 Arten des Manyara-Sees lasse ich nun die näheren Angaben folgen.
Planorbis Sudanicus v. Martens var. magna mihi.
(Literatur über Planorbis Sudanicus v. Martens, siehe im Kapitel I.)