Diese kleine Form der rectistrigata liegt mir in einer grösseren Anzahl aus der Umgebung des Victoria-Sees vor. In Folge des gebleichten Zustandes sind bei den meisten Exemplaren von den Bändern nur mehr Spuren sichtbar. Die Grösse ist variabel:
| Höhe des | Gehäuses | 36,0 | 35,1 | 29,5 | 29,5 | 29,3 | 29,0 | |
| Breite " | " | 14,7 | 15,0 | 14,1 | 14,0 | 14,5 | 13,0 | |
| Höhe der | Mündung | 13,5 | 14,0 | 12,3 | 12,5 | 12,0 | 12,0 | |
| Breite " | " | 8,2 | 8,0 | 6,7 | 7,3 | 6,5 | 7,0 | mm |
| (inkl. Columellarausschlag). | ||||||||
Die Limicolarien aus der Nyarasa-Steppe, gesammelt von Dr. Baumann im Juni 1892, sind gänzlich gebleicht und dürften theils zu L. rectistrigata Smith theils zu L. Martensiana Smith gehören.
Die am Manyara-See gefundene Limicolarien, gleichfalls schlecht erhalten, erinnern an die Art Heugliní v. Martens (confer [10] Mal. Bl. XIII., S. 94, Taf. 4, Fig. 1-4).
Succinea Baumanni mihi.
(Fig. 1, 6, 11, 15, 20, 21, 26.)
Testa ovato-conica, solida, vix pellucida; anfractus 4-4½, sutura profunda separati, primi subtiliter striati, ultimus rugis et striis instructus; apertura ovalis, altitudinis ⅝ vel ⅔ aequans.
Alt. 13-21,4 mm, diam. 7,1-12,5 mm. Apert. 8,5-14,5 mm alta, 5-9 mm lata.
Mögen die beigegebenen Abbildungen, sowie die hier noch folgenden Bemerkungen dazu dienen, die vorstehende lateinische Diagnose zu ergänzen, und so eine vollständige Vorstellung der neuen Art ermöglichen.
Succinea Baumanni liegt mir von zwei Fundorten vor: