"Herr Major,—hoffentlich ist es uns allen noch gegönnt, daß wir den Pour le merite ebenso vergnügt mit Ihnen feiern dürfen," sagte damals der geschnürte, glatzköpfige Stabsadjutant piepsend.

Und zerschlissen freundlich lächelte der Major: "Wenn Petersburg fällt!"
—Damals ging es unaufhaltsam vor.

Nun stockte es erstmalig während des ganzen Feldzugs.—

Die Russen funkten sehr nahe. Die zurückgetriebenen Eisenbahnbaukompagnien verpendelten die Zeit mit nutzlosen Appellen. Vom Hauptquartier kam Befehl auf Befehl. Die Offiziere flitzten nervös und gewichtig herum. Bei der Mannschaft gab es Arreste.

Unübersehbare Mengen Baumaterialien stapelten sich und mußten liegenbleiben.

Der Major ritt die Bauzüge ab, schrie, polterte, teilte Strafen aus.

Fünfzehnhundert Russen, die an der Front gefangengenommen worden waren, trafen ein. Befehl zur Aufnahme des Weiterbaues der Feldeisenbahn erging.

Langsam rollten die stehengebliebenen Bauzüge vorwärts, in die tristen Schneefelder hinein. Vor, vor—immer noch vor ging es! Bis zu der Stelle, wo die Arbeit aufgegeben werden mußte.

Die Geschosse schwirrten hoch in der schneeigen Luft. Ganz nahe.

Schnee, Schnee. Kälte, Kälte.