Der Bürgermeister schlug wütend auf den Tisch: "Ich mag nicht mehr!" Und resolut rannte er zur Tür hinaus, geradewegs auf die "Ferkelburg" zu.

Michael empfing ihn freundlich und ruhig. Er bot eine Summe, daß der
Bauer seine Augen weit aufriß.

Der Handel kam zustande.

Der Söllinger gab sein Bürgermeisteramt auf und zog zum Schmied.

"Verkauf deine Kalupp'!" sagten jetzt jeden Abend der Reinalther und er in der Lechlstube zum griesgrämigen Gleimhans.

"Hast deine Ruh' und einen schönen Batzen Geld und der Michl läßt dich drinn, solang als du willst!" bekräftigte der Lechlwirt.

"Solang' ich leb, nicht!" gab der Gleimhans einsilbig zurück und schüttelte beharrlich den Kopf.—

Michael kaufte das Schmiedanwesen. Der Schmied zog in die Stadt.—

"Kauft das ganze Dorf," brummte der Gleimhans, "und hat uns zuletzt alle in der Mausfall'n!"

"Soll er, wenn's ihm gefällt!—Er kann sich's leisten, zahlt gut und ist nicht zuwider!—Läßt mit sich reden!" verteidigten der Wirt und der Reinalther den Herrn von der "Ferkelburg". Und dumpf nickte der Söllinger.—