TEUFEL (verwundert). Was?—Habe ich meine Sache nicht gut gemacht?—War die Arbeit nicht so bestellt?—
MARIA (die Hände vor dem Gesicht, schluchzend). Ach, die armen Menschen!
TEUFEL (einfallend).... bleiben erlösungs-bedürftig und erlösungs-fähig!—
Maria (die sich wieder umgewendet, starrt mit offenen Augen das Weib an, in deren Anblick sie versunken bleibt. Das Weib in der ursprünglichen, naiven, seiner unbewußten, schönheitsvollen Haltung.)
Man hört draußen ein Geräusch, wie von Kommenden).
MARIA (erwachend, und zur Thüre eilend). Nein, niemand soll herein!—(nachdem sie vor der Thüre die Kommenden erblickt.) Nein, mein Sohn soll nicht herein, kann nicht herein, darf nicht herein; (zurückkehrend, wild). Schaff' mir das Weib aus dem Haus!—Thu' mit ihr, was Du willst; aber fort, fort!—Augenblicklich!—
TEUFEL (bittend). Liebe Maria, Immerwährende Jungfrau, Allerseligste Gottesgebärerin, ich hätte noch einige Wünsche, ich denke, ich verdiene doch,... Du weißt....
MARIA (eilfertig). Ja, ja,—Du sollst Deine Stiege haben;—aber nur fort, fort!—
TEUFEL (larmoyant). Und Gedankenfreiheit!—
MARIA. Freund, Du denkst nur viel zuviel!—Ich will mir's überlegen, was ich befürworten kann;—aber jetzt fort!—