Tänze aus brauendem Wohllaut heben sich lind uns zu schmeicheln.

Mädchen, dein flatterndes Haar lockt uns zur schwellenden Brust.

Weitet sich all unser Fühlen so plötzlich in lindere Räume,

hält uns ein goldenes Netz Vogelsangs heimlich umspannt?

Herz, was erschrickst du? Ermattest von so viel offener Freude?

Schauerst so einsam zurück? Nimmt dich der Jubel nicht auf?

Ach, über Nacht brach der Frühling in deine umschmerzten Gehege,

pocht nun wie feuriger Wein; wehe, du kennst ihn nicht mehr!

Hobest ihn nicht aus dem Ahnen mit spähenden tastenden Augen,

reiftest nicht gläubig hinein in seine schwellende Lust.