»Wir trafen uns zufällig ...« Er starrte auf den Bogen, der auf dem Tische lag. Plötzlich fiel ihm ein, daß er verlobt war und etwas unternehmen müsse. »Was soll ich denn tun?« fragte er hilflos.

Agnes Elisabeth lächelte ein wenig. Der Mann tat ihr leid.

»Wenn Sie das nicht wissen, dann ...«

»Wir haben uns ja verlobt,« raffte er sich zusammen.

»So?! Und Sie wollen sich heiraten?« fragte sie einfach und naiv.

Das erdrückte ihn nun wieder. So für sich hatte er ja an nichts anderes gedacht als an die feierliche Trauung und die warme Fröhlichkeit eines jungen Hausstandes. Aber die Wirklichkeit beginnen, das war doch etwas anderes. Er versuchte in den Gedanken hineinzugehen.

»Sie werden den Vormund aufsuchen, Herrn Wilhelm Craner, und werden ihn um die Hand meiner Schwester bitten!«

»Ja!« machte er bedrückt.

»Wenn Sie zurückkommen, dürfen Sie uns besuchen, um mir mitzuteilen, was Herr Craner Ihnen gesagt hat.«

Lukas Allm schwirrte es vor den Augen.