„Na, alter Silen, fahren Sie auch etwa..?“ Der Mohrenfürst schien das nicht annehmen zu wollen.

Der Silen aber nickte eifrig. „Ja, ja. Zu dem großen Zauber! Meine Tochter hat so gequängelt; na, und denn, man lernt auch immer was für’s Geschäft...“

„Das sind doch noch Grundsätze,“ lobte Tönnchen, indem er dem Silen kräftig aufs Bein schlug. „So hab’ ich’s gern. Werden Sie denn auch ’ne Rede halten, was?“

Silen, der offenbar leicht zu belustigen war, wollte sich ausschütten vor Lachen bei diesem Gedanken.

„Ich — eine Rede? Puh — was sollt’ ich da wohl sagen?“

„Na, Sie wissen doch,“ sagte Wolfram von Eschenbach ganz ernsthaft, „daß von diesem alten Hans Eduard Meßmann das schöne Lied von der ‚Wacht am Rhein‘ ist?“

Silen sah etwas unsicher nach seiner Tochter. Die hatte einen roten Kopf und lächelte.

„Ja —“ sagte er schließlich, „natürlich. Der Mann hat seine Verdienste!“

„Die hat er,“ bestätigte Tönnchen im Tone eines Leichenredners.