Wo aus, du junger Schlossergeselle?

Immer weiter hinaus, wo das Glück sein muß. Es war aber ganz nahe und bog um die Ecke und schaute Anton aus zwei blitzblauen Augen an.

Ei, guten Abend, Fräulein Babette, und so spät noch um den Weg? dachte er; denn was ein Dürnbucher Jüngling ist, faßt sich nicht so leichthin das Herz, ein zierliches Frauenzimmer anzureden.

Er ging der Allerfeinsten nach und füllte sich mit Sehnsucht nach ihr, und als ihm das gleiche noch mehrere Tage geschehen war, wollte es sich schicken, daß er in ein Gespräch mit ihr kam.

Und Jungfer Babette Warmbüchler, eines Spenglermeisters Tochter, zeigte sich lieblich zu ihm.

Es nahm alles im Stillen und Heimlichen seinen Fortgang, und die Leidenschaft des Jünglings schlich an des Meisters Tür vorbei über knarrende Stiegen an einen Gartenzaun.

Dort legte sich Antons Schatten über die Wiese und gesellte sich zu einem anderen in mondhellen Nächten.

Wie herrlich war die Welt in diesem liebreichen Sommer!

Niemals zuvor hatten die Grillen lauter gezirpt, niemals hatte das Heu so geduftet, niemals hatten die Sterne heller gefunkelt.