”Richtig“, antwortete der, ”und das tut mir leid, denn ich wollte von guten Dingen reden; und das wars, was ich sagen wollte: Ihr solltet am heutigen Tage recht fleißig auch an Adam und Eva denken, und der Gedanke wäre, obwohl die Beiden, Gott sei Dank, keine Heilige waren, so wenig sündig wie der Gedanke an Raffael oder Mozart oder Goethe oder sonst einen der Herrlichen, die die Erde mit ihrem Leben und Schaffen geschmückt haben. Denn der Gedanke an uns leitet auch in diesem Sinne hinüber zu dem Gedanken an den, dessen Tag dem unseren folgt, — nicht wie der Tag der Nacht, sondern wie ein Feiertag dem anderen Feiertag.“


Der Graf war schon lange eingeschlafen, als Adam sein letztes Wort sprach. Auch die Kerzen in den Wandleuchtern verlöschten. Die Dichter und ihre Verleger und Theaterdirektoren schnarchten in einer Harmonie, die sonst selten zwischen ihnen bestand.


Schwarz-Rot-Gold und Grün-Weiß-Rot
Eine Studentengeschichte

Franz Zoller und Karl Jost waren Freunde von Kind an.