[XVII.] Vgl. den von H. Klaatsch auf der Frankfurter Versammlung der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft 1908 gehaltenen bedeutungsvollen Vortrag über Cranio-Morphologie und Cranio-Trigonometrie, in welchem grundlegend die Morphologie des menschlichen Unterkiefers behandelt und mit Rücksicht auf die Australier-Mandibula und deren von dem Europäerkiefer abweichendes Verhalten zum Teil eine ganz neue Terminologie geschaffen wird, der ich — insoweit dies bei unserm Fossil tunlich ist — folgen werde.

[XVIII.] Dieses tritt auf der Photographie nicht deutlich genug hervor, da es in der nacherwähnten Furche gelegen ist.

[XIX.] Diese sind am Original genommen; die am Gipsabguß genommenen Maße weichen hiervon etwas ab.

[XX.] Dieser Ausdruck ist neuerdings von Klaatsch anstatt des bisherigen „Symphysion“ eingeführt.

[XXI.] K. bedeutet Australier Kollektion Klaatsch, B. bedeutet Breslau Anatomie, und zwar N. C. = Neuer Katalog, A. C. = Alter Katalog.

[XXII.] Fragmente einer Mandibula von Spy II sind beschrieben bei Fraipont 1. c. p. 632: „Cette mandibule devait être plus haute, plus massive, plus robuste encore que celle du sujet No. 1“. „Le bord alvéolaire est très épais et en rapport avec le développement des alvéoles qui logent d'énormes molaires. Les branches volumineuses …“. Hiernach ist es möglich, daß eine individuelle Variation vorlag, die noch mehr von dem ursprünglichen Typus des Homo Heidelbergensis bewahrte. Auffallend hingegen ist, daß Fraipont die Molaren als „enorm“ bezeichnet.


ANHANG
ZUM ANTHROPOLOGISCHEN TEIL