Der Nachwelt wäre es doch beinahe verlorengegangen. Als wir repatriiert werden sollten, kam die Verfügung heraus, daß unser Gepäck auf alles im Lager Geschriebene strengstens zu durchsuchen und dieses zu beschlagnahmen sei.

Da baute mir ein Kamerad, der Schiffszimmermann war, einen Handkoffer mit doppeltem Boden. In diesem Koffer habe ich meine Aufzeichnungen, so klein geschrieben, daß ich sie heute nur noch mit der Lupe lesen kann, trotz aller Revisionen am 7. Februar 1920 in Rotterdam glücklich an Land gebracht.

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Senta Dinglreiter
Deutsches Mädel auf Fahrt um die Welt

»Wenn man vermeint, es könnten über New York, die Prärien, die Golbgräberstädte, über Japan, China und Indien keine Reisebücher mehr geschrieben werden, so muß man dies Buch zur Hand nehmen, um vor Neuem und Fesselndem zu stehen. Es birgt in sich die Liebe zu Deutschland, die Weite der Welt, das Herz der Frau und den Reiz des Abenteuers …«

(Leipziger Abendpost)