Denn was ich meine, das ist mein,
Und ist ans Ich gebunden,
Und muss auch sterben mit dem Ich,
Wenn wir das Du gefunden.
Und brennt der Worte Fackel hell,
Sie zehrt am eignen Stamme;
Je näher sie dem letzten Stumpf
Je höher loht die Flamme.
So wandeln wir den Weg dahin
Im Wortschein irdscher Klarheit,
So leuchtet uns der Sprache Licht
Zur Sonne ewger Wahrheit.
Das ist des Scheines leuchtend Amt,
Dass es zum Sein uns lenke;
Das ist des Menschen Fluch und Trost,
Dass er im Irrtum – denke.
Das ist der Zweck der Konsequenz,
Die Busse unserer Sünden:
Das sündgend wir von Schuld zu Schuld
Den Weg zur Unschuld finden.
Es führt vom Schein kein Weg zurück
Auf vor-befahrnen Gleisen;
Uns muss der Schein vorwärts durch Schein
Zum Sein den Weg uns weisen.
Gott gebe, dass die Fackel brenn',
Bis wir zum Ziele kommen;
Und dass des Glaubens Licht strahl', wenn
Der Worte Schein verglommen.