Suche dich selbst; du findest die Menschheit,
Gott und Welt – und schwindest ins Nichts.
Da wurzelt die Strahlenkugel der Eintracht,
Die sich im Punkt verneint
Und in der Sphäre bejaht.
Fliehe dich selbst; am ewigen Etwas
Rüttelst du ratlos, am vielen Vielleicht.
Das weicht nicht aussen noch innen; in Zwietracht
Pendelnd von Sphäre zum Punkt
Bleibst du ein Zwischensegment.
Jedes: Punkt, Kugel: eint Aussen und Innen,
Beide: Punkt, Kugel: sind parallel
Mitander, mitselbst, und sind eins. – Kein Etwas:
Oder sich selbst divergent
Klemmt's zwischen Nichts und All.
»Grade aus liegt die Wahrheit; folge nur deiner Nase!«
Aber die Nase sie steht im Gesichte mir schief.
Also gehe du schief, und mache du einen Umweg;
Führt doch jeglicher Weg immer im Kreise herum.
Wo du auch hingehst, geh nur vorwärts, kommst du doch immer
Von der anderen Seite zum Ausgangspunkt zurück.
Also siehst du, wie recht jener Weltweise hatte,
Als er sprach: Das Ding ist immer ein Widerspruch.
Sein und Nichtsein am Ort .... wahrlich um nicht zu sein dort
Wo du nicht bist, musst du an eben dem Orte sein.
Denn wie könntest du wissen, dass dieses Ding nicht am Ort ist,
Bist du nicht selber am Ort, wo du das Ding nicht findst.