[106.] Oder vielleicht ellen, ellarn, holder, hollunder?

[107.] Die älteste ausgäbe erschien unter dem titel Chronologia Saxonica als anhang zur Alfred’schen übersetzung von Beda’s kirchengeschichte von A. Wheloc, fol. Cambridge, 1644. Eine genauere ausgabe: Chronicon Saxonicum ex Mss. Codicibus nunc primum integrum edidit ac latinum fecit Edm. Gibson. 4. Oxonii, 1692. Besser ist: The Saxon Chronicle, with an English translation and notes critical and explanatory, by J. Ingram. 4. London, 1823. Zuletzt in den werken der Record Commission von Richard Price. Eine kritik der Ingram’schen ausgabe von R. Schmid in Hermes, band XXX, heft 2. Leipzig, 1828. Seite 286 ff.

[108.] Ein kenner angelsächsischer handschriften, John M. Kemble, klagt in seiner vorrede zum Beowulf (seite XXIII) nicht minder über die verderbtheit der Mss. durch schuld der abschreiber. „All persons,“ sagt er, „who have had much experience of Anglo-Saxon Mss. know how hopelessly incorrect they in general are; when every allowance has been made for date and dialect, and even for the etymological ignorance of early times, we are yet met at every turn with faults of grammar, with omissions or redundancies, of letters and words.“

[109.] Codex Ms. omnium vetustissimus non ita pridem erat penes egregium illum literarum fautorem Joannem Morum, episcopum nuper Eliensem, hodieque in Bibliotheca Regia Cantabrigiae asservatur. Smith’s Bede; Cantabrigiae, folio. 1722. Vorrede seite 3. Dr. John Moore war bischof von Norwich, als Wanley seinen catalog anlegte und dieses manuscript unter den Codd. Mss. Episc. Norwicensis seite 287 aufführte; später wurde er bischof von Ely. Nach seinem tode kaufte könig Georg I. diese handschrift mit des bischofs bibliothek, welche er der universität Cambridge schenkte, wo dieses Ms. gegenwärtig in der öffentlichen bibliothek aufbewahrt wird.

[110.] Sie sind ausserdem, das erstere in Wanley’s Antiq. literat. septent. Vol. II. p. 287., das letztere in Hikkes’ Gramm. Anglo-Saxon. p. 187. abgedruckt.

[111.] Fragment of Aelfric’s Grammar, Aelfric’s Glossary, and a Poem on the Soul and Body, in the Orthography of the 12. century: discovered among the Archives of Worcester Cathedral, by Sir T. Phillipps. fol. London, 1838.

[112.] Der lange titel der ersten ausgabe vom jahre 1566 mit dem namen dieser fünfzehn kirchenfürsten ist angegeben in Wright’s Biog. Brit. Liter. A. S. Period, seite 491.

[113.] Dafür, dass man darauf auch in späterer zeit wenig gewicht legte, lassen sich viele beispiele anführen. Auf den alten tapeten zu Bayeux, welche den sieg Wilhelm’s des eroberers feiern, findet sich dessen namen sehr verschieden geschrieben: Wilielmi, Willelmi, Wilgelmvm, Willielmvs, Willem, Wilel. In den acten zu Stratford kommt der namen von Shakespeare’s vater, welcher mitglied des gemeinderathes war, hundert sechs und sechszig mal in vierzehn ver schiedenen gestalten vor, nämlich: Shackesper, Shackespere, Shacksper, Shakspere, Shakespere, Shaksper, Shakspare, Shakspeyr, Shakyspere, Shakspire, Shaxpeare, Shaxsper, Shakxpere, Shaxpear, worunter sich die gegenwärtig angenommene schreibart des dichternamens nicht einmal befindet.

[114.] Bosworth in der vorrede zu seinem A. S. Dictionary besonders seite XVIII-XXII, wo sich eine nach inhalt und zeit des erscheinens geordnete übersicht der hauptwerke angelsächsischer literatur befindet, ferner Th. Wright am ende seines Introductory Essay und in seinen Essays on the Literature of England during the middle ages. Essay I. A. S. Poetry, seite 1-30, theilen schätzenswerthes material zur geschichte des studiums angelsächsischer sprachdenkmale mit.

[115.] Es sind hier nur die hauptformen aufgeführt, auf welche die orthographischen und mundartlichen nebenformen gegründet sind.