Vorwort von Gustav Meyrink


WIENBERLINRIKOLA VERLAG LEIPZIGMÜNCHEN


GUSTAV MEYRINK

DER WEISSE DOMINIKANER

Aus dem Tagebuche eines Unsichtbaren

Roman

Nach mehrjährigem Schweigen hat Gustav Meyrink das Werk geschaffen, zu dem seine bisherigen Romane den verheißungsvollen Auftakt gegeben haben. Hier spricht in der mitreißenden Handlung nicht nur der souveräne Meister phantastischer Gestaltung, sondern auch der Adept aller Geheimlehren der okkulten Welt. In einem atemraubenden Roman von beispielloser Färbung und betäubender Atmosphäre gibt der Dichter die Verheißung jener großen Zukunftskirche, in die dereinst alle Bekenntnisse, Riten und Sekten einmünden werden, und deren Zeitpunkt dann gekommen sein wird, wenn der weiße Dominikaner erscheint, der zweiundfünfzigste Papst unseres Zeitalters. Durchtränkt von den enthüllten Geheimnissen der Kabbala, den Glaubenssätzen der geheimen Orden aller Länder, zieht dieser Roman den Leser in den rasenden Wirbel seiner gespenstischen Begebnisse, um ihn völlig verändert, berauscht und betäubt zurückzulassen. Ein Buch, dessen Wirkung auf Gläubige und Ungläubige des europäischen Kulturkreises nicht abzusehen ist.

Geh. ca. M 25·– (K 450·–), geb. ca.M 30·– (K 530·–)
In LeinenbandM 45·– (K 700·–)