Sterbliche Weiber müssen sich neigen.
(Er steht am Fuße der Treppe, mit ausgebreiteten Armen.)
Theophano
(fliegt die Stufen herab in seine Arme).
Höchste Wonne, im Sturm zu stehen,
kühn den taumelnden Kopf gereckt!
Höchste Wonne, in Liebe vergehen,
Wenn die Flamme zum Leben erweckt
(Theophano rührt an den nächsten Vorhang. Alle Vorhänge fliegen mit eins zurück. Der nächtliche Garten liegt in magischer Beleuchtung. Tänzer und Tänzerinnen stehen als Götterstatuen in den Nischen der rückwärtigen Mauer: in der Mitte Aphrodite, rechts Apollo, links Dionysos. Die übrigen Tänzer und Tänzerinnen als verehrende Festversammlung davor liegend und knieend. Apollo steigt zu ihnen herab und führt sie an zu einem Tanz voll strenger Schönheit. Dann mischt sich Dionys dazwischen. Wilde rauschende Lust quillt auf. Theophano mischt sich in den Strudel der Tanzenden. Alle fallen, ihr huldigend, zu Boden. Sie allein tanzt weiter. Harald springt dazwischen, fängt Theophano auf und trägt sie zur großen verhangenen Tür links. In diesem Augenblicke wird der Vorhang von oben nach unten gerissen, fällt zur Erde und bauscht sich um die Füße des)
Alexios
(der totenbleich im Türrahmen steht. Hinter ihm)
Bewaffnete