Dritter Aufzug.
Die Szene zeigt einen düsteren Saal, der sein Licht irgendwoher aus der Höhe bekommt. Eine breite Treppe steigt im Hintergrund auf, Straßeneingang. In der rechten Seitenwand eine mächtige Bronzetür, erhöht, über zwei Stufen zu erreichen. Weiter zurück eine kleinere Tür. Links ebenfalls zwei Türen. Der Thronstuhl des Kaisers steht rechts vorn, überragt von einem holzgeschnitzten und buntbemalten Gekreuzigten.
Man hört draußen das dumpfe Branden der Volkserregung, aus der sich ab und zu ein heller Schrei losringt. Der Henker mit zwei Gehilfen kommt aus der kleinen Tür rechts, bezeigt dem Gekreuzigten seine Verehrung und geht links vorn ab.
Ein General mit mehreren Soldaten eben daher, ab durch die zweite Tür links. Indem er hinaus ist und die Türe offen läßt, drängen die Frauen der Theophano herein, scheu, mit starrer Angst in den Zügen. Sie stellen sich rechts und links von der Tür auf.
Archonten und Generale aus der zweiten Tür rechts, von Soldaten gefolgt. Sie lauschen auf das Toben des Volkes und stecken die Köpfe zusammen.
Das Volk von Byzanz?
Zweiter Archont:
Ein Wort genügt!
(Auf den Wink eines Generals besetzen Soldaten die Treppe im Hintergrund. Eine silberne Glocke läutet lang und heftig von draußen. Die Flügel der Bronzetür fliegen auf.)