Gekreuzigter! Gequälter!
Immer von neuem kreuzigt man dich!
Wende dein schmerzgezeichnetes Antlitz
(Er tritt auf die Erhöhung, auf der der Thronstuhl steht, läßt sich auf ihn nieder und winkt.)
Theophano
(aus der zweiten Tür links, gefolgt vom General und den Soldaten. Sie ist in ein ganz weißes Gewand gekleidet, ein weißer Schleier, zu beiden Seiten des Kopfes lang herabhängend, läßt nur ein längliches, viereckiges Stück ihres Gesichtes frei. Sie schreitet zwischen den Frauen hindurch, die bei ihrem Anblick zum Teil aufschluchzen. Sie weist sie mit einer herrischen Gebärde zur Ruhe, stellt sich, halb nach vorn gewendet, auf und wirft einen fragenden Blick zu den Archonten und Generälen hinüber. Die verneigen sich tief.)
Alexios
(der sich langsam erhoben hatte, sinkt, da sie ihn gar nicht beachtet, in seinen Sitz zurück und gibt ein zweites Zeichen).
Harald
(wird vom Henker und seinen Gehilfen hereingebracht. Er ist mit Ketten beladen, aber aufrecht, ein wildes Feuer in seinen Augen. Sobald er auftritt fährt sein Kopf nach dem Hintergrund herum, wo die Frauen stehen. Da er Theophano gewahrt, richtet er sich noch höher auf und grüßt sie mit seinem Blick. Dann schweift sein Auge über die Versammlung der Männer und bleibt schließlich hohnglühend auf Alexios haften).