Schöner Sklavinnen Schar!
Alexios:
Ihre rufende Stimme
dringt an mein brüderlich Ohr.
Byzanz, die Mörderin – sei ihr's vergeben!
Byzanz, die Brennerin – sei ihr's verzieh'n!
Denn sie umschließt
was ich liebend ersehne.
Aus dem düsteren Grauen,
das mir die schreckliche Stadt umhüllt,
winkt mir der Schwester weißleuchtende Hand.
Harald:
Byzanz, die Spenderin
köstlicher Freuden,
wie ich sie lechzend ersehne!
Wunderschöne Frauen
winken mir lächelnd mit weißer Hand.
Ein Mönch
(ist aus dem Hintergrunde den Gang am Haus entlang gekommen und zur Glocke gegangen, die er nun schlägt):
Alexios (zusammenfahrend):
Die Stunde schlägt. Harald,
meines kindlichen Jammers Gefährte,
meiner Einsamkeit Gespiel' –
bleibe bei mir! Verlaß mich nicht,
wenn sie mich mit der Krone beladen!
Harald: