Wehmüthig blickt' er auf Jene,
Sang leise vor sich hin:
»Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin!«
Druck von Gustav Schade, Oranienburgerstr. 27.
In demselben Verlage sind erschienen und besonders als
geeignete Festgeschenke
zu empfehlen:
Lebrecht Dreves
Gedichte.
Herausgegeben von Joseph Freiherrn von Eichendorff.
Vollständige Ausgabe mit dem Bildnis des Dichters.
16. eleg. carton. 2 Thlr.
Wenn wir heutzutage aus den Staubwirbeln der Parteiungen plötzlich in's Freie hinaustreten, so überrascht, ja erschreckt es uns fast, wie die Natur draußen in unberührter Keuschheit den ihr von Gott gemessenen Gang ruhig fortgeht. Die Blumen und Bäume blühen, als wäre nichts geschehen, die Wipfel rauschen ihr uraltes Lied und wir ahnen den Gottesfrieden, von dem die Wälder und Ströme träumerisch reden. Einen ähnlichen erfrischenden Eindruck machen die nachstehenden Lieder in dieser Zeit. Mögen sie, wie frühzeitige Lerchen, den neuen Frühling anbrechen und dem liebenswürdigen Dichter auf seiner Wanderschaft noch viele freundliche Gesellen werben!
Emmanuel Geibel, Gedichte. 17te (Miniatur-) Auflage. 16. geh. 1 Thlr. 24 Sgr. In engl. Einband mit Goldschnitt. 2¼ Thlr.
– – Volkslieder und Romanzen der Spanier. Im Versmaaße des Originals verdeutscht 12. geh. 1½ Thlr.