Tafel XII.

Fig. 35. Von kleinster zur grössten Arbeit.
1. Rückenmärkler machen Gehübungen. 2. Patient die Blumen beschneidend. 3. Bei den Hantelübungen. 4. Ringer (Genickfallgriff).

Tafel XIII.

Fig. 36. Vergnügen und Arbeit im Luftbad.
1. Der Blumengießer. 2.2. Die Schachspieler. 3.3. Die Luftbadkapelle. 4.4. Ein Spielchen „66”. 5. Massage. 6. Holzsägen. 7. Holzhacken. 8. Rückenmarkskranker seine Gehübungen verrichtend. 9. Patient „tritt Wasser” im großen Bassin.

Unsere Kleidung darf deswegen nicht beengend, sondern muß locker, luftig, und dabei porös sein, so daß wir am Körper stets eine Luftventilationsschicht behalten. Imprägnierte und gestärkte Bekleidung hindert den Luftzutritt. Im übrigen müssen wir Farbe und Gewebsart nach der Individualität unseres Körpers, nach der Jahreszeit und dem Grade unserer Abhärtung einrichten. Beengendes Schuhzeug verändert nicht nur die Form unserer Füße zum Nachteil, sondern behindert auch Gelenkigkeit und Kraftentwicklung derselben. Was aber ein festes Stehen bedeutet, wenn die Zehen und die Sohle im stande sind, sich gleichsam am Erdboden festzukrallen, weiß der Ringer besonders hoch zu schätzen.

Tafel XIV.

Fig. 37. Turnen und Spielen der Frauen und Kinder.