»Wenn Juro von seiner Idee lassen würde, dann wär' alles gut.«

»Das tut er nicht.«

»Nun, da bleibt uns nichts übrig, als auf die Zeit zu hoffen.«

Sie erreichten einen Seitenweg, der nach dem Witholdschen Schlosse führte, das jetzt ganz nahe war; da stieg Elisabeth aus, und der Wagen kehrte um.

Hanzo sah noch einmal aus dem Fenster auf das Mädchen, das ihm in tiefer Traurigkeit nachschaute.


Samo war aus der Stadt zurückgekehrt und hatte gehört, wer dagewesen sei und daß der Vater im guten Wagen den Gast nach Hause geleitet. Samo war mit rotem Kopf nach Hause heimgekommen. Er hatte in einem Gasthaus für das Slawentum der Wenden große Reden gehalten und dabei viel getrunken. Nun rief er nach Hanka. Barsch stellte er eine Frage wegen des Besuches. Das Mädchen gab ihm ruhige Auskunft. Da blitzte es zornig auf in den Augen Samos. Grimmig fuhr er das Mädchen an:

»Du führst die Deutsche selbst ins Haus, du rufst ihr den Alten herbei, du trägst ihr Wein zu, du bestellst ihr die Fuhre – was hat sie dir denn für Trinkgeld gegeben?«

»Samo!«

Das Mädchen richtete sich beleidigt auf.