Zornschnaubend wandte sich der Arzt nach der Tür. Da eilte ihm Hanzo nach.
»Herr Doktor – können Sie – können Sie meiner Frau wirklich das Leben retten?«
»Natürlich kann ich. Dafür bin ich Doktor! Aber ihr mit eurem blödsinnigen Quatsch macht ja alles zuschanden. Adieu!«
»Herr Doktor! Herr Doktor! Ich bitte so sehr! Ich gebe alles, was Sie wollen, wenn Sie es wirklich können!«
»So! Auf einmal! Erst wird man behandelt wie'n Schuhputzer, und dann –«
Er kehrte um, tat einige barsche Fragen und enthüllte dann die bewußtlose Frau, um sie zu untersuchen.
Der alte Hanzo wandte sich ab. Er schluchzte, und seine Brust krampfte sich zusammen. Der Sohn der Heide litt darunter, daß ein fremder Mann seine Frau sah. Der alte Kito schlich mit seinem Grasbüschel hinaus.
Eine lange schmerzliche Pause. Die Sonne sah zum Fenster herein und vergoldete den Rautenkranz, den der Scholta bei seiner Trauung getragen, und in dem alten Glasschrank war Licht und Glanz, und in der keuschen Seele des Bauern war Nacht und Qual.
»Hm! Da ist nichts mehr zu machen! Da ist es vorbei!«
»Herr! – Und da – da – da – haben Sie erst –«