»Und da wirste mich für schlecht halten, Hannes?«

»Nein! Ich werd' bloß denken, daß ich Dir zu arm bin, und daß Du mich nich leiden kannst, und daß es für mich besser gewesen wär', ich wär' nie auf 'm Buchenhofe gewesen.«

Sie besann sich ein bißchen. Leise sagte sie:

»Hannes, wenn's ging, da tät ich Dich nehmen, wenn ich Dich auch nicht leiden könnt'. So viel hab' ich schon Dankbarkeit in mir, wenn's auch keiner glaubt. Aber 's geht nich, wir sind beide zu arm, und da hat's keinen Zweck. Und daß Du sagst, es wär' besser für Dich gewesen, wenn Du nie bei uns gewesen wärst, damit haste recht, denn bei uns is nischt zu holen wie Arbeit und Kummer.«

Ein paar Sekunden blieb sie noch stehen und wartete.

»Kommste mit?«

»Nein!«

Da ging sie. Als sie weit genug fort war, warf sich der »lustige Hannes« auf den blühenden Feldrain und weinte bitterlich.

Drüben auf der Straße sangen ein paar Burschen: