Hamburger Nachrichten.
Eine frische echte Heimatgabe! Frisch in Formen und Farben! In »Semele« erzählt die Verfasserin in stiller versonnener Dämmerstunde die keusch selige und unselige Studentenliebe, die Züricher Universität, das Restaurant »Rigiblick«, der Zürichberg erhält Leben und Seele. Plastisch wie aus Marmor und lebenswahr und -warm ist die Gestalt der Großtante am Rhein, skizzenhaft umrissen ihr Häuschen; durch sie, wie durch »Fräulein Doktor«, die »Stille Geschichte« geht die eine Liebe, die Frauenliebe, die in Sturm und Stille treu bleibt – zum Tode, nein: über das Grab hinaus.
Illustr. Schweizer Hausztg.
Bergstadtverlag in Breslau 1
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Die Darstellung der Ellipsen wurde vereinheitlicht. Der Schmutztitel wurde entfernt. Zur besseren Navigation wurden unsichtbare Kapitelüberschriften ergänzt.
Korrekturen:
S. 65: s eh → seh
Na, [seh] och, was a für graue Haare gekriegt hat