Ernst B. Schwitzky
Das Geheimnis der Gioconda
Das Tagebuch des Diebes
Mit Umschlagzeichnung von M. Wiederanders
Geheftet 2 Mark. In Halbleinenband 3 Mark
Das geheimnisvolle Verschwinden der Gioconda aus dem Louvre ist der erste Anlaß zu diesem phantastisch-mysteriösen Buche gewesen. Welch ein Tummelplatz in der Tat für die Phantasien eines mit dem ausgesprochenen Hang zur Mystifikation ausgestatteten Geistes. Und doch ist das Buch weit mehr als nur ein chaotisches Durcheinander ausschweifender Phantasie. Zwischen spöttischem Scherz und grotesk schillerndem Humor webt der Autor einen tieferen Sinn, verbirgt er oft hinter lachenden Ironien ernstes Empfinden und läßt endlich sein hastiges Buch in dramatischer Steigerung in einer alpschweren Phantastik ausklingen, aus der man wie aus einem Traum erwacht. In glitzernden Anspielungen, ernstem Erbeben, tiefem Grauen und flüchtig leichtem Spiel hat der Autor den Zauber und die Rätsel des Gioconda-Antlitzes festzuhalten gewußt. Mit Recht gab er deshalb seinem Buch den Titel „Das Geheimnis der Gioconda“. Alle die für das Ungelöste, Mysteriöse Sinn haben, werden dem dichterischen Spiel seiner Gedanken gern folgen, ergriffen von dem dämonischen Reiz dieses spannenden Buches.
Delphin-Verlag / München
Buchdruckerei Hesse & Becker, Leipzig
Anmerkungen zur Transkription