Welcher neue Verlust presset die Thränen mir aus!
Wie die rasenden Winde die schwankenden Schiffe bekriegen,
So bin ich ewig von Furcht und von Zweifeln bestürmt.
Diese Bilder verfolgen mich immer vom Morgen zum Abend.
Sie sind ewig bey mir, und verschonen mich nie,
Wenn ich beym Monde die stillesten Schatten mit Seufzen durchirre,
Schenk ich der vorigen Zeit einen verstohlenen Blick,
Und dann schleichen die süssen Gemälde der seligsten Tage,
Die mir die Zärtlichkeit gab, täuschend und liebreich zurück.
Aber plötzlich verscheuchet das Schrecken die reizenden Träume.