Hier keimt ein Zweig hervor, der einst die Wolken küßt.
Unter dem Schatten ruht einst sicher der Wanderer,
Und sein lechzender Mund kostet die süsse Frucht.
Wenn der Donner ertönt, und das Gewitter dräut,
Strecket der gütige Baum liebreich die Wipfeln aus,
Nimmt die Heerden in Schutz, schläfert die Hirten ein.
O du wohlthätiger Baum, wachse zum Segen auf;
Sey von Völkern verehrt, und angebetet stäts!
Epod.
Darf ich die süssen Ahndungen meines Herzens ergiessen?