Wenn die göttliche Daphne das Antlitz den Schäfern entziehet?

Traure mein Tityrus, weine mit mir, bis wir sie begrüssen.

Laß uns mit ländlicher Flöte mänalische Lieder beginnen!

Tityr.

Alles besieget die mächtige Liebe; wir weichen der Liebe!

Nicht so begierig umflattern die Bienen die duftenden Blumen;

Nicht so hastig besuchen die Lämmer die lockende Quelle,

Als ich mit Sehnsucht die labenden Blicke der Daphne verschlinge.

Schon der Gedanke, sie wiederzusehen, begeistert den Busen.

Wie sind die Fluren so blühend, die meine Geliebte bewohnet!