So sind es doch ganz neue Thränen.
Hör, wie der Krieger murrt, wie frech dein Nachbar dräut,
Und sich bey deinem Schlummer freut!
Kannst du den Schimpf stäts so gelassen tragen?
Wirst du denn nicht Versuche wagen?
Begräbt die Weichlichkeit dein grosses Herz;
Betäubt den grossen Geist ein kleiner Liebesscherz?
Nein! Länger kann ich Dich nicht so entehret schauen,
Ich reisse selbst den Wollusttempel ein;
Ich will dem Ruhm Altäre baun!