Biblische Schreibart.
Aber Willhelm der König hörte die Siege seines Feindes, und der Neid fuhr in ihn, und er sandte zu Philipp seinem Bundesgenossen, und an alle benachbarte Könige, und foderte sie zum Streit auf wider Eduard ihren Feind von gestern und ehegestern.
Und es thaten sich alle Gewaltigen zusammen, und das Getümmel der Kriegsschaaren war wie das Rauschen vieler Wässer.
Und der Herr sprach zu Eduard dem König, da er schlief, fürchte dich nicht vor ihnen, denn morgen um diese Stunde will ich sie alle vor deinem Angesicht vertilgen, und ihre Könige in deine Macht übergeben. Ihre Rosse sollst du lähmen, und ihre Wägen mit Feuer verbrennen.
Also kamen die Kriegsschaaren des Königs zusammen, und waren alle eines Gemüthes und eines Vornehmens, und es fanden sich funfzigtausend, die das Schwert auszogen.
Und alsobald wurden die Kriegstrompeten geblasen, und die Geschwader zogen auf das Schlachtfeld. Eduard aber trat an ihre Spitze.
Und er sprach zu ihnen: Folget mir, denn der Herr hat unsere Feinde in unsere Hände übergeben; und sie folgten ihm, und nahmen die Furth am Ufer des Flusses, welcher beide Heere trennte, und sie überfielen ihre Feinde, und erschlugen unzählbare Haufen, welche alle starke und streitbare Männer waren, und keiner konnte entrinnen.
Aber König Willhelm strit wider Eduard, und seine Schaaren flohen vor dem Angesicht der Feinde; ihrer wurden viele niedergeworfen und erschlagen in der Ebne.
Und die Geschwader Eduards drangen häufig auf die Leibwache Willhelms; er aber wurde in einer Sänfte getragen, denn er war krank, und er stieg heraus. Und der ganze Last des Streits wendet sich auf Willhelm, und die Schützen trafen ihn an, und er ward tödtlich verwundet, und die Seinigen fielen rings herum.
Da sprach Willhelm der König zu seinen Hauptleuten; tödtet mich, damit ich nicht in die Hände meiner Feinde falle, und sie ihren Spott mit mir treiben; aber seine Hauptleute wollten nicht, denn sie waren sehr erschrocken. Da stürzte er wüthend unter die zudringenden Feinde, verwünschte sein Schiksal, und ward im Gefechte getödtet, und von Pferden zermalmet. Also hat Gott das Böse vergolten, das Willhelm wider Eduard seinen Knecht gethan hatte. Er und seine Krieger wurden erschlagen und zertreten, und es gieng ein Gestank aus von ihren Aesern. Die Thore ihrer Städte wurden zerbrochen, und die Mauern niedergerissen.