Wohn in stinkenden Gräbern, benetze mit Thränen die Leichen
Jener unschuldig erwürgten Schlachtopfer der thörichten Ruhmsucht.
Ich will in dir den mächtigsten Fürsten ein Beyspiel bereiten!
Gabriel, fasse die blutige Sichel, dort reifet die Aernde!
So sprach zörnend der Alte der Tage; die rollenden Donner
Brüllten durch die hohen Gewölber des staunenden Himmels.
Feyerlich horchte die ganze Natur, und die zitternde Schöpfung
Auf die allesbeherrschenden Winke des Gottes der Götter.
Und der gehorchende Seraph entflog mit hastigen Schwingen.
Noch überdeckten den schlummernden Erdkreis die nächtlichen Schatten;