Ich bin der Bäum vün der ganzer Welt, ün' duhs
Seinen meine Zweigen (mit der Hand auf seine Kinder weisend)
Drum bitt ich den Ojlom (Publikum),
Soll a Bissele schweigen.

2.

Schon zwei Johr bin ich vün Häus ojsgezojgen,
Ün nitchasw'schulem (gottbewahre) vün mein Parnusse wegen (geschäftshalber),
Nur vün die Zores (Leiden), wus is mir gekümmen entgegen,
La la la, la la la, lalalalala la la.
Mein Sühn Schimen, mein Sühn Schimen,
Di bist doch mein bester Sühn,
Di bist doch mein liebster Sühn,
Sug'sche (sage doch) mir die Wuhrheit,
Sug'sche mir die Wuhrheit,
Wie (wo) is er, wi is er, mein Sühn Josefl?

Die Söhne:

Vuter (Vater), lieber Vuter sießer,
Wir weißen nit, wi er is.

(Wiederholung.)

Jacob:

Mein Sühn Riwen (Ruben), mein Sühn Riwen,
Du bist doch mein bester Sühn
Du bist doch mein liebster Sühn,
Dir wellen doch tun alle loiben,
Sug'sche mir die Wuhrheit, sug'sche mir die Wuhrheit,
Wo is er, wo is er, mein Sühn Josefl?

Die Söhne: