»Wir sind aber wirkliche Leichtfüße,« sagten der Advokat und die beiden Canonici im Gehen. »Was wird man nur in unseren Häusern von uns denken, wenn man uns zu dieser Stunde ankommen sieht?«
»Aber was werden die uns auf der Straße Begegnenden sagen, wenn sie uns auf diese Weise nach sieben Uhr nachts wie von der Finsternis beschützte Reitersleute sehen?«
»Wir müssen wirklich unsern Lebenswandel ändern.«
»Ach ja! aber diese verflixte Mühle!«
»Meine Frau hat sie schon gewaltig im Magen,« sagte der Akademiker in einem Tone, aus dem man die Furcht vor einer nahe bevorstehenden Gardinenpredigt deutlich heraushörte.
»Nun, und meine Nichten!« rief einer der Canonici aus, der, nach seinen äußeren Abzeichen zu schließen, Pönitentiarius war, »meine Nichten sagen, daß die Priester keine Gevatterinnen besuchen sollten.«
»Und doch,« unterbrach sein Gefährte, der Magistral war, »kann es nichts Unschuldigeres geben, als...«
»Ei gewiß, geht doch sogar der Herr Bischof...«
»Und dann, meine Herren, in unserem Alter!« versetzte der Pönitentiar.
»Gestern bin ich fünfundsiebzig Jahre alt geworden.«