»Auf das edelste,« fügte Garduña feierlich hinzu. »Denkt doch nur, wenn der Herr Corregidor und ich selbst die Treiber machen. Also, auf Wiedersehen, und paßt gut auf!«

»Gehen Sie mit Gott, Herr Bastian,« antworteten alle und grüßten Garduña.

»Mein Stern geht unter,« murmelte dieser beim Hinausgehen. »Sogar die Frauen täuschen mich. Die Müllerin geht nach dem Dorfe zu ihrem Manne, statt nach der Stadt zu kommen... Armer Garduña, was ist aus deiner Spürnase geworden?«

Und so sprechend, machte er sich wieder auf den Rückweg nach der Mühle.

Wohl hatte der Alguacil recht, wenn er seinen alten Spürsinn vermißte, denn auch einen Mann übersah er, der sich in jenem Augenblicke hinter einigen in der Nähe der Stadt befindlichen Weiden versteckte und in den Bart oder vielmehr in seinen roten Mantel murmelte:

»Aufgepaßt, Pablo! Da kommt Garduña! Er darf mich nicht sehen.«

Es war Tio Lucas, als Corregidor gekleidet, der sich der Stadt zuwendete und von Zeit zu Zeit seine diabolische Phrase wiederholte:

»Auch die Corregidora ist reizend!«

Ohne ihn zu sehen ging Garduña vorüber, und der falsche Corregidor verließ sein Versteck und verschwand im Orte.