27.
Im Namen des Königs.

Inzwischen hatten sich die Seña Frasquita, Señor Juan Lopez und Toñuelo der Mühle genähert und kamen wenige Minuten darauf in derselben an.

»Ich werde vorausgehen,« rief der Dorfschulze aus. »Zu was bin ich denn die Autorität? Folge mir, Toñuelo, und Ihr, Seña Frasquita, wartet an der Thüre, bis ich Euch rufe.«

Also ging der Señor Juan Lopez unter die Weinlaube, wo er beim Mondschein einen fast buckligen, wie den Müller gekleideten Mann bemerkte, mit Jacke und Beinkleid von braunem Tuch, schwarzer Binde, blauen Strümpfen, der murcianischen Felbelmütze und dem Mantel auf der Schulter.

»Das ist er!« schrie der Alkalde. »Im Namen des Königs! Ergebt Euch, Tio Lucas!«

Der Mann mit der Jagdmütze wollte sich nach der Mühle zurückwenden.

»Halt!« rief nun Toñuelo, indem er sich auf ihn stürzte, am Halse packte, ihm mit dem Knie einen Stoß ins Rückgrat versetzte und ihn so zur Erde riß.

Zugleich aber warf sich eine Art von wildem Tier auf Toñuelo, und indem es ihn um den Leib faßte, zog es ihn auf das Steinpflaster und fing an, ihn zu ohrfeigen.

Es war die Seña Frasquita, die nun ausrief: »Landstreicher! Laß meinen Lucas los!«

Aber in diesem Augenblicke warf sich eine Person, die soeben, einen Esel am Halfter führend, erschienen war, entschlossen zwischen die beiden und versuchte Toñuelo zu retten...