Geliebter verträumter verschneiter Weg! Ging ich hier mit Anita?!? Oder träumte ich nur, daß ich hier mit ihr gehen möchte?! Fußspuren im Schnee, ihr paßt nicht zu Anitas geliebten Schuhen —.

Hie und da rauschen Schneeklumpen zur Erde. Wie wenn der Frühling es versuchte, den Winter bereits abzuschütteln!

»Das Betreten der Kulturen ist strengstens untersagt« — — —; man wird es dennoch ewig tun! Betreten, zertreten! —

Zaun, wie machst du die Landschaft melancholisch! Im Grenzenlosen etwas Abgegrenztes!

Hier ist Friede — — —. Hier weine ich mich aus über alles. Hier löst sich mein unermeßliches unfaßbares Leid, das meine Seele verbrennt. Siehe, hier sind keine Menschen, keine Ansiedlungen. Hier tropft Schnee leise in Wasserlachen — — —.

Hier suchte sie die ersten Blüten, und fand nichts. Und ich sagte zu ihr: »Diese gelbgrünen feuchten Rasenflecke, die der zerrinnende Schnee bloßlegt, sind schöner als Blumen — — —.« Da sah sie hin und erkannte!

Hier bleibe stehen mit deiner geliebtesten Freundin, und belausche ihr Antlitz — — —! Fühlt sie dasselbe wie du, dann kannst du beruhigt mit ihr weiterschreiten, in die Gelände des Lebens!

Ich suchte eine Frau, die den Schnee wirklich liebte; und ich fand keine! Sie benützten nur den Schnee, für ihre Sheerns! —

Junge Ochsen auf der Weide. Einst im Sonnenbrande, ziehend am allzu schweren Gespanne, könnt ihr euch nicht mehr der kühlen Weide erinnern. Aber in eurem traurig-dummen Auge spiegelt sich alles, und kein Gram geht verloren in der gramvollen Welt — — —.

Margeritten im hohen Grase. Alles blüht und atmet Frieden! Auf dem Boden leben aber und sterben lautlos hunderttausend Insekten. Nur der Mensch erhebt seine Stimme und beklagt sein Schicksal. Kann er es ändern?! Ja. Er kann wenigstens weinen und schreien. Und falls er es nicht kann, tun es für ihn liebevoll die Dichter!