Man ist häufig genötigt, in der guten Gesellschaft das Wort „entzückend“ auszusprechen. Ich habe daher im Tonfall dabei bereits so viele Nuancen mir zurechtgelegt, daß eine Dame mir einmal, als ich etwas „entzückend“ fand, sagte: „Sie grober unverschämter Kerl! So ekelhaft ist es ja doch nicht, wie Sie es finden!“

Als der Kutscher uns liebenswürdig die Gegend erklärte, notierte ich bei jedem Bergnamen zehn Heller Trinkgeld. Als er die „Hohe Veitsch“ nannte, waren es bereits theoretisch 3 Kronen 70. Wir rundeten es auf 1 Krone 50 ab!

Die Art deines Gehens, o Fraue, wenn du eine Hoteltreppe langsam hinauf-, langsam heruntersteigst, ist bereits dein „Biografical essay“, eine Offenbarung deiner wirklichen untrüglichen Werte!

Ich sah sie im Speisesaal eine Zigarette rauchen und war entzückt. Ich wußte noch gar nicht, was und wie sie sprechen würde. Sie hätte ewig schweigen dürfen, sitzen, rauchen, blicken — — —.

Das, was die Menschen uns nicht vortäuschen können, nicht vortäuschen wollen, das sind sie! Ich habe Kinder gesehen, bei denen das „Nießen“ sogar entzückend war!