Und nachmittags irr’ ich in den langen, schmalen, düsteren Korridoren,
das Antlitz meiner kleinen Heiligen zu sehn.
Wenn ich sie erschaue, ergreift mich der Gram.
„Wie geht es Ihnen heute?!“ sagt sie sanft, und blickt erstaunt auf diese menschliche Ruine, die ihr fast täglich tiefe Hymnen singt — — —.
ABSCHIED
Mein geliebter Pinkenkogel, hart an meinem Fenster aufsteigend,
ich sage dir Adieu!
Ich muß nun wieder ins Exil hinter vier Mauern; die Menschen wollen „langsam Sterbende“ nicht sehn. Und diese wieder nicht die Menschen!
Dazu sind diese „Institute“ da, daß nur der weite Park die Klagen höre.
Der „Pfleger“ sieht die Träne ungerührt. Wo käm’ er hin, wenn er sich rühren ließe?!