Nun kam das Trollweib an. »Guten Tag!« sagte sie.
»Schönen Dank!« sagte die Mutter von Schmierbock.
»Ist Schmierbock nicht zu Hause?« fragte das Weib.
»Nein, er ist mit seinem Vater im Holz und fängt Waldhühner,« versetzte die Frau.
»Das wär' der Troll!« sagte das Weib: »ich hab' ein kleines silbernes Messer, das wollt' ich ihm gern schenken.« —
»Pip! pip! hier bin ich!« sagte Schmierbock unter dem Backtrog und kroch hervor.
»Ich bin so alt und bin schon so steif im Rücken,« sagte das Trollweib: »Du musst in den Sack kriechen und es Dir selbst holen.«
Wie nun Schmierbock in den Sack gekrochen war, schwang das Weib ihn auf den Rücken und ging damit fort. Als sie aber ein Ende gegangen war, wurde sie müde und fragte: »Wie weit ist es noch bis zur Schlafstelle?« —
»Ein Halbviertel Weges,« antwortete Schmierbock.
Da setzte das Weib den Sack am Wege nieder, strich durch's Unterholz und legte sich schlafen. Nun benutzte Schmierbock die Gelegenheit, nahm sein Messer, schnitt damit ein Loch in den Sack und kroch heraus; dann legte er eine große Kienwurzel an die Stelle und lief wieder nach Hause zu seiner Mutter. Als nun das Trollweib in ihrer Wohnung ankam und sah, Was sie im Sack hatte, da wurde sie so böse, daß es gar nicht zu sagen ist.