Er stand mitten auf dem Wege still, griff sich mit beiden Händen an meinen Jackenflügeln fest und fragte: „Jetzt sagen Sie es mir offen, Hans Trautendorffer, was suchen Sie da oben? Sie sind ein verkappter Stadtmensch, Sie haben Ihre Gründe, warum Sie sich im Adamshause aufhalten! Mit Verstattung, was suchen Sie da oben?“
Sein rotes Gesicht war noch röter geworden, um seine Augen hatten sich Wulste gebildet, als wären sie verschwollen, dazwischen stachen die Blitzer ganz kurios hervor. Ob solcher Heftigkeit kam mir der Trotz und ich schwieg.
„Werden Sie es sagen?“
Was denn? Warum sollte ich es ihm am Ende nicht anvertrauen. War’s denn eine Schande? Hatte ich mich nicht doch vor falschem Verdacht zu retten? — Nein. Bei solcher Art zu fragen, antwortet ein Hans Trautendorffer nicht.
„Also, Sie sagen es nicht, was Sie da oben festhält?“ sprach er nachgerade drohend.
„Aber natürlich nicht.“
„Gut. So werde ich es Ihnen sagen.“
„Nun?“
„Das Mädel gefällt Ihnen!“