Seine Genossen bestätigten es.
„Diese Berge!“ rief der Weber, „diese Hochöfen in Admont, na!“
„Ihr seid doch auch im Stift gewesen?“
„Im Eisenerzerstift, jawohl! So eine Kirche! Nix Zweit’s giebt’s nit!“
„Und auf dem Reichenstein?“
„Da schaut’s grad’ einmal her!“ versetzte der Schulmeisterssohn, und wies seine zerschundenen Hände vor; „aufwärts, da ging’s, bis wir in’s Edelweiß kamen. Bis an die Knöchel, sag’ ich Euch, geht Einem das Edelweiß, just zum Niedermäh’n, auf Ehr’! Dann, wie wir zum Eis gekommen sind zu den Gletschern, nicht wahr zu den Gletschern?“ wendete er sich an die Genossen.
„Na, ich dank’!“ stimmten diese bei, „das sind ein bißl Gletscher!“
„Und der Sonnenaufgang“, sagte der Pfleger, „lohnend, höchst lohnend! — Und, in dem Gebirg ist Euch eine Sonne! — ’s ist ein Gaudium gewesen. Aber halt das Herabsteigen! Sind wir Euch nicht schnurgerade niedergefahren über die Steinleuten! So gleich etliche zehntausend Fuß! Gerad’ ein Sauser ist’s gewesen, sind wir herunten auf dem Boden gestanden.“
„Nu,“ fügte der Schulmeisterssohn bei, „und da haben wir uns so zerschunden.“